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| [32] Umweltschaden: Hochwasser |
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Datum: Samstag, 01.10.2007, 19:21 - 18:45 Uhr Ort: Braunschweig - Ölper Stärke: 1 / 17 Einsatztagebuch einer Einsatzkraft: 19:21 Uhr: Es war mal wieder soweit. Der Einsatzort: Mühlengraben. Die Lage: Oker steigt bedrohlich an. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, lief schon ein wenig Wasser aus der Oker auf die Straße. Als erstes hieß es, das angrenzende und am stärksten bedrohte Wohnhaus mit Sandsäcken zu schützen. Dazu kam die Berufsfeuerwehr mit einem Wechselladerfahrzeug und Mulde, die mit Sandsäcken beladen war. Als alles soweit vorbereitet war, wurde eine Kette gebildet, um die Sandsäcke schnellstmöglich zum benötigten Ort bringen zu können. Als die Sandsäcke an ihrem Bestimmungsort lagen, wurden noch ca. 40 Sandsäcke zur Seite gelegt, falls noch an irgendeinem Punkt welche benötigt werden. Danach rückte die Berufsfeuerwehr wieder ab. 21:45 Uhr: Arbeit beendet. Es werden nicht mehr 11 Kräfte benötigt, deshalb entschied sich der Gruppenführer, die Kameraden in Schichten einzuteilen: 22:00 bis 01:00 Uhr, 01:00 bis 04:00 Uhr und 04:00 bis 07:00Uhr. 22:00 Uhr: Ruhige Schicht. Ab und zu ein Kontrollegang. Das Wasser lief zu dem Zeitpunkt schon stark über die Straße. Von den Mietern des bedrohten Hauses wurden wir gut mit Kaffee und Tee versorgt. Und dann endlich 01:00 Uhr. Wasserstand kaum gestiegen und die Ablösung kam. Dann ging es nach Hause, um zu schlafen, am nächsten Tag zur Arbeit zu gehen und abzuwarten wie es weitergeht. 01:00 Uhr: Auf dem Weg von der Einsatzstelle zum Geräthaus kam über Funk von unserem LF: Lagemeldung floßartiger Gegenstand kam Oker endlanggetrieben und könnte das Wehr verstopfen. Vor 10 Minuten war nichts zu sehen. Naja egal. Feierabend, die kümmern sich schon drum. Dann kam der Inspektionsdienst von der Berufsfeuerwehr, um sich das noch mal genauer anzuschauen. Das Floß sollte mit Leinen gesichert werden, damit es nicht weiter an das Wehr treibt. Am Tag soll das Floß von der Stadt geborgen werden. 04:00 Uhr: Wachwechsel und Gruppenführerbesprechung, in der entschieden wurde, den Einsatz zu verlängern, was zusätzliches Personal erforderlich machte. Also wurden am Vormittag noch Kameraden informiert. Gegen 10:15 Uhr kam dann ein Unimog der Firma BS|Energy um das nachts angetriebene Floß zu bergen. Die Schichten waren zu diesem Zeitpunkt bis ca. Mittwoch morgen 01:00 Uhr eingeteilt, doch soweit kam es nicht mehr. Der Wasserstand sank langsam aber sicher, sodass keine weiteren Einsatzkräfte vor Ort benötigt wurden. Um 18:30 Uhr kam noch mal der Inspektionsdienst und beschloss, dass die Ortsfeuerwehr Ölper einrücken kann und alle zwei bis drei Stunden noch mal vorbeischauen solle. Um 18:45 Uhr war es dann endlich geschafft. |
