Startseite Einsätze 2003 [03] Hochwasser: Umleiten von Fluss

[03] Hochwasser: Umleiten von Fluss E-Mail
Datum: Freitag, 03.01.2003, 13:49 - 11:36 Uhr
Ort: Braunschweig - Ebertallee
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Als wir am 03. Januar 2003 nach einer Einsatz Nacht am Vortag alarmiert wurden ahnte noch keiner, dass es sich wieder um einen zwei Tages Einsatz handeln könnte. Als wir dann an der Ebertallee in Riddagshausen ankamen sahen wir auch schon die ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Ortsfeuerwehr Schapen und Riddagshausen und ein großes Einsatzfahrzeug der Polizei, die die Pumparbeiten schon begonnen haben. Später traf noch die Ortsfeuerwehr Lehndorf zur Verstärkung ein.

Zur gleichen Zeit hatte auch schon eine Baufirma damit begonnen ein Gerüst zu bauen, über welches dann die Schläuche, durch die das Wasser, das sich an der einen Seite der Brücke staute, auf die andere Seite zu befördern, gelegt werden sollten.
Später traf dann noch eine Pumpe der Stadt ein mit deren Hilfe dann alle Pumpen vereint es schafften den Druck auf die Brücke durch das anstauende Wasser zu verringern.

Zwischenzeitlich wurden wir noch zur Hilfe zum Sandsackfüllen von einem Wechsellader der Berufsfeuerwehr abgeholt und haben dann diese an die Bevölkerung an der Ebertallee verteilt, die so ihre Wohnungen vor dem ansteigenden Wasser schützen wollten.
Nach einer langen Nacht des Durchpumpens wurden dann am nächsten Tag alle Gerätschaften abgebaut, da der Wasserspiegel wieder gesunken ist und der Hochwasser-Januar in Braunschweig war vorüber.

Hochwasser in der Stadt Braunschweig:

Schon im Sommer 2002, bei dem eine Flutwelle über Braunschweig hinweg ging und so viele Teile der Stadt unter Wasser gesetzt hatte, war die Feuerwehr Braunschweig Ölper an der Ebertallee im Einsatz. Damals musste ein Versorgungskeller trocken gehalten werden.

Dieses Jahr war dies noch unangenehmer. Ein Hochwasser im Winter ist immer dann schlecht für die Einsatzkräfte, wenn sie nass werden. Oftmal sind sie stundenlang im Einsatz. Die ganze Nacht über dröhnen die lauten Pumpen und es ist schwer zur Ruhe zu kommen. Dann kommt noch die Kälte dazu.

Deshalb sind gerade Gaben wie Kaffee oder auch ein paar Brötchen aus der Bevölkerung immer sehr beliebt. Versorgt werden die Einsatzkräfte zwar immer, doch sind solch nette Gesten immer ein guter Beweis der Dankbarkeit, da die Feuerwehrleute freiwillig den betroffenen Personen helfen.

Artikel der Braunschweiger Zeitung vom 05.01.2003

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