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25.

Mai

2010

Waldbrandausbildung E-Mail
Jedes Jahr berichten die Medien über verheerende Waldbrände in Südeuropa oder den USA. 1975 erlebte die Bundesrepublik die größte Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide, bei der fünf Feuerwehrleute starben. Auch in den letzen Jahren kam es bei der Brandbekämpfung in Deutschland immer wieder zu brenzlige Situationen, die bis zu ausgebrannten Löschfahrzeugen, Verletzten oder gar Toten führten.
Um auf mögliche Wald- und Flächenbrände in unserer Region gut vorbereit zu sein, absolvierten die Ortsfeuerwehren Rühme und Ölper in Kooperation mit @fire-Ausbildungsleiter Detlef Maushake, der zugleich Mitglied der Ortsfeuerwehr Rühme ist, zwei gemeinsame Ausbildungsdienste.
Bereits letzten Mittwoch trafen sich die beiden Wehren in Ölper, um im Gerätehaus theoretisches Wissen vermittelt zu bekommen. Hierbei ging es neben verschiedenen Techniken der Bekämpfung auch um das Verhalten und die Ausbreitung des Feuers.
Am heutigen Dienstag erfolgte in Rühme der zweite Ausbildungsdienst. Dabei galt es, das Erlernte praktisch umzusetzen und an Hand von realem Feuer verschiedene Löschtechniken zu üben. Ganz unter der Devise "So viel Wasser wie nötig, so wenig wie möglich" erstaunte es viele, wie schnell sich ein Bodenfeuer eindämmen lässt.
In einem Vergleich erläuterte Detlef Maushake die Wirkung von Netzmittel, dass dem Löschwasser in speziellen Strahlrohren beigemischt werden kann.
Hinsichtlich der Tragkraftspritzenfahrzeuge-Wasser wurde auf eine weitere Möglichkeit der Brandbekämpfung, das "Pump and Roll" eingegangen. Diese Methode wird bereits seit Jahren von den Amerikanern erfolgreich praktiziert. So ermöglicht die eingeschobene Tragkraftspritze im Heck der Fahrzeuge, das Fahren bei gleichzeitiger Wasserabgabe. Hierbei bekämpft der Angriffstrupp das Feuer über ein direkt an der Pumpe angeschlossenes D-Strahlrohr. Der Wassertrupp hingegen sichert über den Schnellangriff das eigene Fahrzeug, da auflodernde Glutnester eine erhebliche Gefahr darstellen und zum Fahrzeugbrand führen können.
Nach einer gemeinsamen Feedbackrunde, bei der sich alle begeistert zeigten, endete der Ausbildungsdienst gegen 21 Uhr.
 

Weiterführende Links:

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